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Fachinformation zu Vectibix®:Amgen Switzerland AG
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Schwangerschaft, Stillzeit

Schwangerschaft
Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Vectibix bei Schwangeren. Studien am Tier haben toxische Wirkungen auf die Fortpflanzungsfunktion gezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Das mögliche Risiko für den Menschen ist unbekannt. Der EGFR spielt jedoch bei der Steuerung der pränatalen Entwicklung eine Rolle und könnte für die normale Organogenese, Proliferation und Differenzierung des sich entwickelnden Embryos wesentlich sein.
Vectibix darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
Da menschliches IgG die Plazentaschranke passiert, könnte Panitumumab von der Mutter auf den sich entwickelnden Fötus übertragen werden. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit Vectibix und während 2 Monaten nach der letzten Dosis für zuverlässige Kontrazeption sorgen. Wird Vectibix während der Schwangerschaft angewendet oder wird eine Patientin während der Behandlung schwanger, so ist sie über das Risiko eines möglichen Aborts oder die Gefährdung des Fötus zu informieren.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Panitumumab in die Muttermilch übertritt. Da menschliches IgG in die Muttermilch sezerniert wird, könnte auch Panitumumab sezerniert werden. Das Potenzial für Resorption und für eine Schädigung des Kindes nach Aufnahme mit der Muttermilch ist unbekannt. Es wird empfohlen, während der Therapie mit Vectibix und 2 Monate nach der letzten Dosis nicht zu stillen.
Fertilität
Tierexperimentelle Studien an Affen haben Effekte in der Fertilität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Panitumumab könnte daher die Empfängnisfähigkeit bei Frauen beeinträchtigen.

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