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Home - Fachinformation zu Valium Roche 2 mg - Änderungen - 01.09.2022
54 Änderungen an Fachinfo Valium Roche 2 mg
  • -Wirkstoff
  • +Wirkstoffe
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Valium Tabletten zu 5 mg: Gelbe Tabletten mit Bruchrille zu 5 mg Diazepam.
  • -Valium Tabletten zu 10 mg: Hellblaue Tabletten mit Bruchrille zu 10 mg Diazepam.
  • -Valium Ampullen (2 ml) zu 10 mg: Klare Injektionslösung zu 10 mg Diazepam pro 2 ml.
  • -Behandlungsdauer:
  • -Die Behandlung sollte so kurz wie möglich sein (siehe Abschnitt «Abhängigkeit»). Der Patient sollte regelmässig kontrolliert und die Notwendigkeit einer weiteren Behandlung abgeklärt werden, insbesondere wenn der Patient symptomfrei ist. Die Behandlungsdauer sollte - einschliesslich der Ausschleichphase - nicht länger als 2-3 Monate betragen. Eine längere Behandlung sollte nur nach erneuter Beurteilung der Situation ins Auge gefasst werden. Es kann sich als sinnvoll erweisen, den Patienten zu Beginn der Behandlung darüber zu informieren, dass diese von begrenzter Dauer sein wird, und genau zu erklären, wie die Dosierung stufenweise reduziert wird.
  • +Therapiedauer
  • +Die Behandlung sollte so kurz wie möglich sein (siehe Abschnitt «Abhängigkeit» in «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Der Patient sollte regelmässig kontrolliert und die Notwendigkeit einer weiteren Behandlung abgeklärt werden, insbesondere wenn der Patient symptomfrei ist. Die Behandlungsdauer sollte - einschliesslich der Ausschleichphase - nicht länger als 2-3 Monate betragen. Eine längere Behandlung sollte nur nach erneuter Beurteilung der Situation ins Auge gefasst werden. Es kann sich als sinnvoll erweisen, den Patienten zu Beginn der Behandlung darüber zu informieren, dass diese von begrenzter Dauer sein wird, und genau zu erklären, wie die Dosierung stufenweise reduziert wird.
  • -Um den grösstmöglichen Nutzen zu erzielen, sollte man die Dosis individuell sorgfältig anpassen. Die unten angegebenen üblichen Tagesdosen werden den Bedürfnissen der meisten Patienten gerecht, obschon in einzelnen Fällen eine höhere Dosierung erforderlich sein wird.
  • +Um den grösstmöglichen Nutzen zu erzielen, sollte man die Dosis individuell sorgfältig anpassen.
  • +Die unten angegebenen üblichen Tagesdosen werden den Bedürfnissen der meisten Patienten gerecht, obschon in einzelnen Fällen eine höhere Dosierung erforderlich sein wird.
  • +Falls die zu verschreibende Dosierung die Halbierung der Tabletten voraussetzt, soll dies durch Teilung mittels eines handelsüblichen Tabletten-Teilers erfolgen.
  • +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
  • +Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung sollten nicht mit Valium-Tabletten behandelt werden (siehe «Kontraindikationen»). Bei Patienten mit leichter oder moderater Leberfunktionsstörung sollte die niedrigste mögliche Dosis angewendet werden.
  • +
  • -Leberfunktionsstörung
  • -Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung sollten nicht mit Valium-Tabletten behandelt werden (siehe «Kontraindikationen»). Bei Patienten mit leichter oder moderater Leberfunktionsstörung sollte die niedrigste mögliche Dosis angewendet werden.
  • -Pharmakokinetische Interaktionen (DDI)
  • -Der Metabolismus von Diazepam und seinem Hauptmetaboliten DMDZ hängt von den Cytochrom P450-Isoenzymen CYP3A4 und CYP2C19 ab. Modulatoren dieser Enzyme können zu Veränderungen der Exposition und der Wirkung von Diazepam führen. Bei Verbindungen, die gleichzeitig beide oxidative metabolische Abbauwege von Diazepam beeinflussen, werden starke Interaktionen beobachtet; dagegen sind die Auswirkungen selbst bei starken Inhibitoren nur moderat, wenn diese lediglich einen der metabolischen Abbauwege von Diazepam beeinflussen. Inhibitoren von CYP3A4 und CYP2C19 verlangsamen den metabolischen Abbau und können zu erhöhten Konzentrationen von Diazepam und des Desmethylmetaboliten und dadurch zu einer Verstärkung/Verlängerung der sedierenden und angstlösenden Wirkungen führen. Solche Veränderungen können die Wirkungen von Diazepam bei Patienten, deren Empfindlichkeit z.B. aufgrund ihres Alters, einer eingeschränkten Leberfunktion oder einer Behandlung mit anderen Arzneimitteln, welche die Oxidation beeinträchtigen, erhöht ist, verstärken. Induktoren von CYP3A4 und CYP2C19 können zu Konzentrationen führen, die niedriger sind als erwartet und dadurch nicht die erwünschte Wirkung haben. Möglicherweise ist eine Dosisanpassung erforderlich, um die erwünschte Wirkung zu erzielen.
  • -Auswirkungen anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Diazepam
  • +Pharmakokinetische Interaktionen
  • +Der Metabolismus von Diazepam und seinem Hauptmetaboliten DMDZ hängt von den Cytochrom P450-Isoenzymen CYP3A4 und CYP2C19 ab. Modulatoren dieser Enzyme können zu Veränderungen der Exposition und der Wirkung von Diazepam führen. Bei Verbindungen, die gleichzeitig beide oxidative metabolische Abbauwege von Diazepam beeinflussen, werden starke Interaktionen beobachtet; dagegen sind die Auswirkungen selbst bei starken Inhibitoren nur moderat, wenn diese lediglich einen der metabolischen Abbauwege von Diazepam beeinflussen.
  • +Inhibitoren von CYP3A4 und CYP2C19 verlangsamen den metabolischen Abbau und können zu erhöhten Konzentrationen von Diazepam und des Desmethylmetaboliten und dadurch zu einer Verstärkung/Verlängerung der sedierenden und angstlösenden Wirkungen führen. Solche Veränderungen können die Wirkungen von Diazepam bei Patienten, deren Empfindlichkeit z.B. aufgrund ihres Alters, einer eingeschränkten Leberfunktion oder einer Behandlung mit anderen Arzneimitteln, welche die Oxidation beeinträchtigen, erhöht ist, verstärken. Induktoren von CYP3A4 und CYP2C19 können zu Konzentrationen führen, die niedriger sind als erwartet und dadurch nicht die erwünschte Wirkung haben. Möglicherweise ist eine Dosisanpassung erforderlich, um die erwünschte Wirkung zu erzielen.
  • +Einfluss anderer Substanzen auf die Pharmakokinetik von Diazepam
  • -Der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Fluvoxamin ist ebenfalls ein Inhibitor beider Diazepam-Abbauwege und erhöhte nicht nur die Diazepam-Exposition um 180% und verlängerte seine Eliminationshalbwertszeit von 51 Std. auf 118 Std., sondern erhöhte auch die Exposition und die Dauer des Zeitraums bis zum Erreichen des Gleichgewichtszustands (Steady State) des Desmethyl-Metaboliten. Fluoxetin hatte moderatere Auswirkungen auf den AUC-Wert für Diazepam (Erhöhung um ungefähr 50%) und keinen Einfluss auf die psychomotorische Reaktion, weil die kombinierten Konzentrationen von Diazepam und Desmethyldiazepam mit und ohne Fluoxetin vergleichbar waren.
  • -Hormonelle Kombinationspräparate zur Schwangerschaftsverhütung scheinen die Clearance von Diazepam zu reduzieren (um 40%) und dessen Eliminationshalbwertszeit zu verlängern (um 47%). Die Diazepam-induzierte psychomotorische Beeinträchtigung bei Anwenderinnen von Kontrazeptiva ist während der 7-tägigen Menstruationspause, in der das jeweilige Hormonpräparat nicht eingenommen wird, unter Umständen höher als während der Einnahme des Kontrazeptivums. Es gibt gewisse Hinweise darauf, dass Benzodiazepine die Inzidenz von Durchbruchsblutungen bei Anwenderinnen hormoneller Kontrazeptiva erhöhen können. Eine Arzneimittelinteraktion, aufgrund derer es zu einer Schwangerschaft kam, wurde nicht beobachtet.
  • -Der Protonenpumpenhemmer Omeprazol, ein CYP2C19- und CYP3A4-Inhibitor, bewirkte bei Verabreichung in einer Dosis von 20 mg o.d. eine Erhöhung der Diazepam-AUC um 40% und eine Verlängerung der Halbwertszeit um 36%. In einer Dosis von 40 mg o.d. erhöhte Omeprazol die Diazepam-AUC um 122% und die Halbwertszeit um 130%. Auch die Elimination von Desmethyldiazepam war reduziert. Der Effekt von Omeprazol wurde nur bei starken, jedoch nicht bei langsamen Metabolisierern von CYP2C19 beobachtet. Esomeprazol (jedoch nicht Lansoprazol oder Pantoprazol) hat das Potenzial, den Metabolismus von Diazepam bis zu einem ähnlichen Grad zu hemmen wie Omeprazol.
  • -Der Histamin-H2-Rezeptor-Antagonist Cimetidin, der mehrere CYP-Isozyme hemmt, darunter auch CYP3A4 und CYP2C19, verringert die Clearance von Diazepam und von Desmethyldiazepam um 40 bis 50%. Der Effekt ist nach eintägiger und nach chronischer Gabe von Cimetidin gleich und führt nach Einzeldosisgabe von Diazepam zu einer erhöhten Exposition gegenüber Diazepam und seinem Hauptmetaboliten sowie zu einer Verlängerung von deren Eliminationshalbwertszeit und nach Mehrfachdosierung von Diazepam zu höheren Steady-State-Konzentrationen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Cimetidin wurde eine verstärkte Sedierung beobachtet. Bei den H2-Antagonisten Ranitidin und Famotidin wurde keine solche pharmakokinetische Interaktion festgestellt.
  • -Disulfiram hemmt den Metabolismus von Diazepam (mediane Verringerung der Clearance um 41%, Verlängerung der Halbwertszeit um 37%) und wahrscheinlich auch den weiteren Abbau aktiver Metaboliten von Diazepam. Als Resultat kann es zu verstärkten sedativen Wirkungen kommen.
  • -Bei einer Therapie gegen Tuberkulose kann sich der Verbleib von Diazepam ändern. Bei Vorhandensein von Isoniazid waren die mittlere Exposition gegenüber Diazepam (AUC) und die Halbwertszeit von Diazepam erhöht (durchschnittlich um 33-35%), wobei die grössten Veränderungen bei Patienten mit langsamem Acetylator-Phänotyp festzustellen waren.
  • -Der Calciumkanalblocker Diltiazem, ein Substrat derselben CYP-Isoenzyme wie Diazepam und ein CYP3A4-Inhibitor, erhöhte die AUC (um ungefähr 25%) und verlängerte die Halbwertszeit (um 43% bei starken CYP2C19-Metabolisierern) von Diazepam, wobei die Unterschiede zwischen Patienten mit jeweils unterschiedlichem CYP2C19-Phänotyp gering waren. Bei Vorhandensein von Diltiazem steigt auch die Exposition gegenüber Desmethyldiazepam tendenziell an.
  • +Der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Fluvoxamin ist ebenfalls ein Inhibitor beider Diazepam-Abbauwege und erhöhte nicht nur die Diazepam-Exposition um 180 % und verlängerte seine Eliminationshalbwertszeit von 51 Std. auf 118 Std., sondern erhöhte auch die Exposition und die Dauer des Zeitraums bis zum Erreichen des Gleichgewichtszustands (Steady State) des Desmethyl-Metaboliten. Fluoxetin hatte moderatere Auswirkungen auf den AUC-Wert für Diazepam (Erhöhung um ungefähr 50 %) und keinen Einfluss auf die psychomotorische Reaktion, weil die kombinierten Konzentrationen von Diazepam und Desmethyldiazepam mit und ohne Fluoxetin vergleichbar waren.
  • +Hormonelle Kombinationspräparate zur Schwangerschaftsverhütung scheinen die Clearance von Diazepam zu reduzieren (um 40 %) und dessen Eliminationshalbwertszeit zu verlängern (um 47 %). Die Diazepam-induzierte psychomotorische Beeinträchtigung bei Anwenderinnen von Kontrazeptiva ist während der 7-tägigen Menstruationspause, in der das jeweilige Hormonpräparat nicht eingenommen wird, unter Umständen höher als während der Einnahme des Kontrazeptivums. Es gibt gewisse Hinweise darauf, dass Benzodiazepine die Inzidenz von Durchbruchsblutungen bei Anwenderinnen hormoneller Kontrazeptiva erhöhen können. Eine Arzneimittelinteraktion, aufgrund derer es zu einer Schwangerschaft kam, wurde nicht beobachtet.
  • +Der Protonenpumpenhemmer Omeprazol, ein CYP2C19- und CYP3A4-Inhibitor, bewirkte bei Verabreichung in einer Dosis von 20 mg o.d. eine Erhöhung der Diazepam-AUC um 40 % und eine Verlängerung der Halbwertszeit um 36 %. In einer Dosis von 40 mg o.d. erhöhte Omeprazol die Diazepam-AUC um 122 % und die Halbwertszeit um 130 %. Auch die Elimination von Desmethyldiazepam war reduziert. Der Effekt von Omeprazol wurde nur bei starken, jedoch nicht bei langsamen Metabolisierern von CYP2C19 beobachtet. Esomeprazol (jedoch nicht Lansoprazol oder Pantoprazol) hat das Potenzial, den Metabolismus von Diazepam bis zu einem ähnlichen Grad zu hemmen wie Omeprazol.
  • +Der Histamin-H2-Rezeptor-Antagonist Cimetidin, der mehrere CYP-Isozyme hemmt, darunter auch CYP3A4 und CYP2C19, verringert die Clearance von Diazepam und von Desmethyldiazepam um 40 bis 50 %. Der Effekt ist nach eintägiger und nach chronischer Gabe von Cimetidin gleich und führt nach Einzeldosisgabe von Diazepam zu einer erhöhten Exposition gegenüber Diazepam und seinem Hauptmetaboliten sowie zu einer Verlängerung von deren Eliminationshalbwertszeit und nach Mehrfachdosierung von Diazepam zu höheren Steady-State-Konzentrationen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Cimetidin wurde eine verstärkte Sedierung beobachtet. Bei den H2-Antagonisten Ranitidin und Famotidin wurde keine solche pharmakokinetische Interaktion festgestellt.
  • +Disulfiram hemmt den Metabolismus von Diazepam (mediane Verringerung der Clearance um 41 %, Verlängerung der Halbwertszeit um 37 %) und wahrscheinlich auch den weiteren Abbau aktiver Metaboliten von Diazepam. Als Resultat kann es zu verstärkten sedativen Wirkungen kommen.
  • +Bei einer Therapie gegen Tuberkulose kann sich der Verbleib von Diazepam ändern. Bei Vorhandensein von Isoniazid waren die mittlere Exposition gegenüber Diazepam (AUC) und die Halbwertszeit von Diazepam erhöht (durchschnittlich um 33-35 %), wobei die grössten Veränderungen bei Patienten mit langsamem Acetylator-Phänotyp festzustellen waren.
  • +Der Calciumkanalblocker Diltiazem, ein Substrat derselben CYP-Isoenzyme wie Diazepam und ein CYP3A4-Inhibitor, erhöhte die AUC (um ungefähr 25 %) und verlängerte die Halbwertszeit (um 43 % bei starken CYP2C19-Metabolisierern) von Diazepam, wobei die Unterschiede zwischen Patienten mit jeweils unterschiedlichem CYP2C19-Phänotyp gering waren. Bei Vorhandensein von Diltiazem steigt auch die Exposition gegenüber Desmethyldiazepam tendenziell an.
  • -Rifampicin hat eine sehr starke induzierende Wirkung auf CYP3A4 und auch eine erhebliche beschleunigende Wirkung auf den CYP2C19-Weg. Bei einer Dosierung mit 600 mg pro Tag für 7 Tage war die Diazepam-Clearance um das 4,3-Fache erhöht und die AUC um minus 77% verringert. Darüber hinaus wurde eine deutliche Reduzierung der Exposition gegenüber allen Diazepam-Metaboliten beobachtet. Bei einer Verdopplung der Tagesdosis von Rifampicin trat keine weitere Verstärkung der Auswirkungen dieser Substanz auf.
  • +Rifampicin hat eine sehr starke induzierende Wirkung auf CYP3A4 und auch eine erhebliche beschleunigende Wirkung auf den CYP2C19-Weg. Bei einer Dosierung mit 600 mg pro Tag für 7 Tage war die Diazepam-Clearance um das 4,3-Fache erhöht und die AUC um minus 77 % verringert. Darüber hinaus wurde eine deutliche Reduzierung der Exposition gegenüber allen Diazepam-Metaboliten beobachtet. Bei einer Verdopplung der Tagesdosis von Rifampicin trat keine weitere Verstärkung der Auswirkungen dieser Substanz auf.
  • -Auswirkung von Diazepam auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel
  • +Einfluss von Diazepam auf die Pharmakokinetik anderer Substanzen
  • -Pharmakodynamische Interaktionen (DDI)
  • +Pharmakodynamische Interaktionen
  • -Ferner ist der Patient vor gleichzeitigem Alkoholgenuss zu warnen, da eine solche Kombination die unerwünschten Wirkungen beider Substanzen potenzieren kann. Wenn die Schlafdauer unzureichend ist oder Alkohol konsumiert wird, kann die Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit erhöht sein (siehe Interaktionen).
  • +Ferner ist der Patient vor gleichzeitigem Alkoholgenuss zu warnen, da eine solche Kombination die unerwünschten Wirkungen beider Substanzen potenzieren kann. Wenn die Schlafdauer unzureichend ist oder Alkohol konsumiert wird, kann die Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit erhöht sein (siehe «Interaktionen»).
  • -Es wurde über den Missbrauch von Benzodiazepinen bei Konsumenten mehrerer Drogen berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»/«Abhängigkeit»).
  • +Es wurde über den Missbrauch von Benzodiazepinen bei Konsumenten mehrerer Drogen berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»/ «Abhängigkeit»).
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • +
  • -Symptome
  • +Anzeichen und Symptome
  • -ATC-Code: N05BA01
  • +ATC-Code
  • +N05BA01
  • -Der Wirkstoff von Valium gehört zur Präparategruppe der Benzodiazepintranquilizer, welche angstlösende, beruhigende, muskelrelaxierende, antikonvulsive und amnestische Eigenschaften besitzen. Seine Wirkung wird durch die Erzeugung aktiver Metabolite (hauptsächlich Desmethyldiazepam) verstärkt. Die zentralen Wirkungen der Benzodiazepine werden durch eine Verstärkung der GABAergen Neurotransmission an inhibitorischen Synapsen vermittelt. Bei Vorhandensein von Benzodiazepinen erhöht sich die Affinität des GABA-Rezeptors für den Neurotransmitter durch positive allosterische Modulation, was zu einer verstärkten Wirkung von freigesetztem GABA auf den Fluss von Chloridionen durch die postsynaptische Membran führt.
  • +Der Wirkstoff von Valium gehört zur Präparategruppe der Benzodiazepintranquilizer, welche angstlösende, beruhigende, muskelrelaxierende, antikonvulsive und amnestische Eigenschaften besitzen. Seine Wirkung wird durch die Erzeugung aktiver Metabolite (hauptsächlich Desmethyldiazepam) verstärkt. Die zentralen Wirkungen der Benzodiazepine werden durch eine Verstärkung der GABAergen Neurotransmission an inhibitorischen Synapsen vermittelt. Bei Vorhandensein von Benzodiazepinen erhöht sich die Affinität des GABA-Rezeptors für den Neurotransmitter durch positive allosterische Modulation, was zu einer verstärkten Wirkung von freigesetztem GABA auf den Fluss von Chloridionen durch die postsynaptische Membran führt.
  • +Pharmakodynamik
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Keine Daten verfügbar.
  • +
  • -Bei intramuskulärer Injektion findet eine vollständige Absorption statt. Die Absorptionsgeschwindigkeit ist variabel und hängt von der Stelle und der Tiefe der Injektion ab.
  • +Bei intramuskulärer Injektion findet eine vollständige Absorption statt. Die Absorptionsgeschwindigkeit ist variabel und hängt von der Stelle und der Tiefe der Injektion ab.
  • -Während der Behandlung kann sich die Eliminationshalbwertszeit von Diazepam aufgrund einer Verringerung der Clearance in der Leber um 50% erhöhen. Die Berichte über die Entwicklung der Plasmaspiegel bei der Langzeitbehandlung sind widersprüchlich. Einerseits wurde eine starke Verringerung der Diazepamspiegel während einer Langzeitbehandlung gefunden, möglicherweise aufgrund einer metabolischen Autoinduktion, andererseits waren die Plasmakonzentrationen sowohl von Diazepam als auch seines Desmethyl-Metaboliten in anderen Studien unabhängig von der Therapiedauer.
  • +Während der Behandlung kann sich die Eliminationshalbwertszeit von Diazepam aufgrund einer Verringerung der Clearance in der Leber um 50 % erhöhen. Die Berichte über die Entwicklung der Plasmaspiegel bei der Langzeitbehandlung sind widersprüchlich. Einerseits wurde eine starke Verringerung der Diazepamspiegel während einer Langzeitbehandlung gefunden, möglicherweise aufgrund einer metabolischen Autoinduktion, andererseits waren die Plasmakonzentrationen sowohl von Diazepam als auch seines Desmethyl-Metaboliten in anderen Studien unabhängig von der Therapiedauer.
  • -Trotz der hohen Bindung an Plasmaproteine (98-99%, hauptsächlich Albumin und in geringerem Umfang α1-saures Glykoprotein) wird Diazepam weitreichend in die Gewebe verteilt. Nach intravenöser Verabreichung wird eine ausgeprägte Verteilungsphase beobachtet bei Plasmakonzentrationen mit einer Halbwertzeit der Verteilung von bis zu 3 Stunden. Das Verteilungsvolumen im Steady-State liegt, Messungen der Plasmakonzentration zufolge, im Durchschnitt zwischen 0,88 and 1,1 l/kg. Sowohl die Proteinbindung als auch das Verteilungsvolumen von Desmethyldiazepam sind mit denen von Diazepam vergleichbar.
  • +Trotz der hohen Bindung an Plasmaproteine (98-99 %, hauptsächlich Albumin und in geringerem Umfang α1-saures Glykoprotein) wird Diazepam weitreichend in die Gewebe verteilt. Nach intravenöser Verabreichung wird eine ausgeprägte Verteilungsphase beobachtet bei Plasmakonzentrationen mit einer Halbwertzeit der Verteilung von bis zu 3 Stunden. Das Verteilungsvolumen im Steady-State liegt, Messungen der Plasmakonzentration zufolge, im Durchschnitt zwischen 0,88 and 1,1 l/kg. Sowohl die Proteinbindung als auch das Verteilungsvolumen von Desmethyldiazepam sind mit denen von Diazepam vergleichbar.
  • -Diazepam wird hauptsächlich zu dem pharmakologisch aktiven Metaboliten wie Desmethyldiazepam metabolisiert, ein Abbauweg, der 50-60% der Gesamtclearance von Diazepam ausmacht; die 3-Hydroxylierung (27% der Gesamtclearance von Diazepam ist langsam und führt zu lediglich niedrigen Plasmaspiegeln der Oxidationsprodukte Temazepam und Oxazepam. Oxazepam und Temazepam werden weiter zu Glucuroniden konjugiert. Nach mehreren Diazepamdosen betrugen die Verhältnisse der Plasmakonzentrationen von Desmethyldiazepam/Diazepam 1,1 ± 0,2, von Temazepam/Diazepam 0,11 ± 0,05 und von Oxazepam/Diazepam 0,09 ± 0,03.
  • +Diazepam wird hauptsächlich zu dem pharmakologisch aktiven Metaboliten wie Desmethyldiazepam metabolisiert, ein Abbauweg, der 50-60 % der Gesamtclearance von Diazepam ausmacht; die 3-Hydroxylierung (27 % der Gesamtclearance von Diazepam ist langsam und führt zu lediglich niedrigen Plasmaspiegeln der Oxidationsprodukte Temazepam und Oxazepam. Oxazepam und Temazepam werden weiter zu Glucuroniden konjugiert. Nach mehreren Diazepamdosen betrugen die Verhältnisse der Plasmakonzentrationen von Desmethyldiazepam/Diazepam 1,1 ± 0,2, von Temazepam/Diazepam 0,11 ± 0,05 und von Oxazepam/Diazepam 0,09 ± 0,03.
  • -Ältere Patienten
  • -Die ungebundene Fraktion von Diazepam korreliert positiv mit dem Alter und war bei älteren Patienten grösser als bei jüngeren Patienten. Mit dem Alter verringert sich die Fähigkeit der Leber zur N-Demethylierung und 3-Hydroxylierung von Diazepam. Es kommt zu einer altersabhängigen Verringerung der Clearance des ungebundenen Wirkstoffes, auf die der beobachtete Anstieg der Eliminationshalbwertszeit um das 2-4-Fache bei älteren Patienten zurückzuführen ist, wobei dieser Effekt bei Männern stärker ausgeprägt ist als bei Frauen. Daher ist der Grad der Kumulation von ungebundenem pharmakologisch aktivem Diazepam bei älteren Patienten unter Mehrfachdosierung höher als bei jüngeren Erwachsenen.
  • -Die Elimination von Desmethyldiazepam ist bei älteren Männern, jedoch nicht bei Frauen, verlangsamt.
  • -Leberfunktionsstörung
  • +Leberfunktionsstörungen
  • -Nierenfunktionsstörung
  • +Nierenfunktionsstörungen
  • +Ältere Patienten
  • +Die ungebundene Fraktion von Diazepam korreliert positiv mit dem Alter und war bei älteren Patienten grösser als bei jüngeren Patienten. Mit dem Alter verringert sich die Fähigkeit der Leber zur N-Demethylierung und 3-Hydroxylierung von Diazepam. Es kommt zu einer altersabhängigen Verringerung der Clearance des ungebundenen Wirkstoffes, auf die der beobachtete Anstieg der Eliminationshalbwertszeit um das 2-4-Fache bei älteren Patienten zurückzuführen ist, wobei dieser Effekt bei Männern stärker ausgeprägt ist als bei Frauen. Daher ist der Grad der Kumulation von ungebundenem pharmakologisch aktivem Diazepam bei älteren Patienten unter Mehrfachdosierung höher als bei jüngeren Erwachsenen.
  • +Die Elimination von Desmethyldiazepam ist bei älteren Männern, jedoch nicht bei Frauen, verlangsamt.
  • -Diazepam und seine Metaboliten werden in der Muttermilch ausgeschieden. Muttermilch enthält jedoch nur 10% der Diazepamkonzentrationen im mütterlichen Blut. Nach Körpergewicht normalisiert gelangen ungefähr 5% der Dosis der Mutter zum Kind. Nach wiederholter Gabe von mehr als 10 mg pro Tag sind die vom Säugling aufgenommenen Mengen aber unter Umständen hoch genug, um Wirkung zu zeigen (siehe «Stillzeit»).
  • +Diazepam und seine Metaboliten werden in der Muttermilch ausgeschieden. Muttermilch enthält jedoch nur 10 % der Diazepamkonzentrationen im mütterlichen Blut. Nach Körpergewicht normalisiert gelangen ungefähr 5 % der Dosis der Mutter zum Kind. Nach wiederholter Gabe von mehr als 10 mg pro Tag sind die vom Säugling aufgenommenen Mengen aber unter Umständen hoch genug, um Wirkung zu zeigen (siehe «Stillzeit»).
  • -Karzinogenität
  • +Kanzerogenität
  • +Reproduktionstoxizität
  • +Reproduktionsstudien bei Ratten, denen vor und während der Paarung sowie während der gesamten Trächtigkeit und Säugezeit orale Dosen von 100 mg/kg/Tag verabreicht worden waren, ergaben eine Abnahme der Zahl der Trächtigkeiten und eine geringere Zahl überlebender Jungtiere.
  • +Weitere Daten
  • -Fertilitätsstörungen
  • -Reproduktionsstudien bei Ratten, denen vor und während der Paarung sowie während der gesamten Trächtigkeit und Säugezeit orale Dosen von 100 mg/kg/Tag verabreicht worden waren, ergaben eine Abnahme der Zahl der Trächtigkeiten und eine geringere Zahl überlebender Jungtiere.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Bei einer Trübung darf der Inhalt nicht mehr verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Bei einer Trübung darf der Inhalt nicht mehr verwendet werden.
  • -Hinweise zur Entsorgung
  • +Hinweise für die Handhabung
  • -28840 (Tabletten), 30433 (Injektionslösungen); (Swissmedic).
  • +28'840 (Tabletten), 30'433 (Injektionslösungen); (Swissmedic).
  • -Valium Tabletten zu 5 mg: 25 und 100 [B].
  • -Valium Tabletten zu 10 mg: 25 und 100 [B].
  • +Valium Tabletten (mit Bruchrille, teilbar) zu 5 mg: 25 und 100 [B].
  • +Valium Tabletten (mit Bruchrille, teilbar) zu 10 mg: 25 und 100 [B].
  • -September 2018.
  • +Juli 2022.
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